Auenlandschaft in Freiburg
Freiburg und das Wasser der Dreisam 
 

 


Auenlandschaft in Freiburg

aus Plan14 (www.plan14.de)
1. Dez 2004
von A. j. Rosmaninho / J. T. Krüger

Die Geschichte Freiburgs ist untrennbar mit dem Wasser der Dreisam verbunden. Lange nutzten Gerber, Fischer, Metzger und Müller die Bächle, heute faszinieren sie Touristen aus aller Welt

Gerber- und Fischerau streiften wir in unserer Straßenrubrik immer wieder – zuletzt bei den Spaziergängen auf dem Augustinerplatz oder rund um die Uni. Die weihnachtliche Zeit passt nun besonders gut, um dieses ohnehin romantischste Fleckchen Freiburgs endlich ausführlich zu würdigen. Eine kleine Welt voll großer Geschichte, in der Wasser die herausragendste Rolle spielt ...

Fährt man mit dem Bus über Merzhausen aus Freiburg heraus, kann es schon mal vorkommen, dass vor einem ein Kind ein anderes fragt: „Jetzt sind wir in ...?“ Und dann wird in den Arm gekniffen. Die Antwort stimmt hundertprozentig: „Au!“

Ein merkwürdiges Wort, dieses zweibuchstabige, ein Schmerzensruf und gleichzeitig „(...) der bei Hochwasser überflutete und mit Sedimenten überlagerte Teil eines Flusstalbodens“, wie der Brockhaus knapp und schmächtig definiert. Ein bisschen zu trocken (trotz des Hochwassers) wie uns scheint, so dass wir im Grimmschen Wörterbuch nachschlagen. In der Tat werden wir dort besser bedient: Unter dem Stichwort Aue wird von wasserumflossenem Land erzählt, vom feuchten Grund, von Wiese und Insel. Auch lernt man, dass Au vom althochdeutschen „ouwa“ abstammt, das wiederum mit dem gotischen Wort „ahva“ für Fluss zusammenhängt. Die Au taucht schon im Nibelungenlied auf („Daz schif floss in die Aue“) oder in der lutherischen Bibelübersetzung: „Die Tochter Zion ist wie eine schöne und lustige Aue“. Da versteht man Kommissar Charistos in den Krimis von Petros Markaris gleich viel besser – der erholt sich von Mord und Ehefrau im Studium von Wörterbüchern ...

Wie ihre Namen verraten, deuten Gerber-, Fischer- und Metzgerau tatsächlich auf eine echte Auenlandschaft hin. Für das 13. Jahrhundert sind hier erste Ansiedlungen belegt. Ein nicht ganz ungefährlicher Ort: Die Dreisam – damals mitnichten reguliert, sondern als typischer Bergbach aktiv – bildete Verzweigungen und Seitenarme, sie umschloss kleine Inselchen und erstreckte sich bis zur Höhe des heutigen Augustinerplatzes eben als – Aue. Nach jedem Hochwasser, meist ausgelöst durch die Schneeschmelze im Frühling, änderte der Fluss ein wenig sein Bachbett. So konnte es passieren, dass beim Abschwellen des Wassers ein Dreisamanlieger plötzlich ein neues Stück Land sein eigen nennen konnte, der Nachbar hingegen statt Land nur noch Dreisamwasser. Um den vorprogrammierten Streitigkeiten einen Riegel vorzuschieben, schlossen sich im 15. Jahrhundert die Anrainer des launischen Flusses zur „Gemeinsamen Wassergenossenschaft im Breisgau“ zusammen und trafen verbindliche Vereinbarungen. Immerhin lernte man spätestens durch die Überschwemmungen eines: regelmäßig geflutete Äcker warfen höhere Erträge ab als trockene Wiesen. Hier ist ein Ursprung des Freiburger Kanalsystems zu suchen – in der künstlichen Bodenbewässerung.

Zwar ist nicht sicher, ob die Zisterzienser als im Mittelalter europaweit angesehene Bewässerungsspezialisten oder einfache Mühlenbesitzer und Bauern die neuen, künstlichen Wasserläufe „erfanden“ – urkundlich erfasst ist die Innovation für den Freiburger Raum auf jeden Fall schon im Jahr 1220. Sicher ist auch, dass diese landwirtschaftliche Nutzung der Kanäle sehr bald von einer gewerblichen abgelöst wurde: Auch die verschiedenen Handwerkerzünfte meldeten Bedarf und verdrängten die Bauern. Spaziert man heute an der Gerberau entlang, kann man an vielen Ecken, etwa auf der Insel mit Ölmühle und Goldschmiede noch immer einen Hauch Mittelalter erwischen. Zumindest vorstellen lässt es sich hier gut, wie es im 13. Jahrhundert entlang des Gewerbekanals aussah und anhörte: Zahllose Wasserräder klapperten und rauschten, trieben Schleifereien, Hammerschmieden oder Lohstampfen an – und natürlich eben Mühlen vielerlei Arten, in denen Getreide, Ölsaaten, Baumrinden und sogar Knochen zermahlen wurden.

Natürlich spielte die Wasserversorgung auch für die gesamte Stadt Freiburg eine große Rolle – der zweite Grund für Kanäle und Bächle. Denn weil die Freiburger Altstadt nicht direkt an der Dreisam erbaut wurde, musste Be- und Entwässerung schon früh geklärt werden. Am Sandfangweg unterhalb der Brücke wurde ein Versorgungskanal von der Dreisam abgezweigt – auch heute noch sprudelt das Wasser von hier aus in die Stadt! Bereits im 13. Jahrhundert rauschten dann die Bächle durch Freiburgs Zentrum. Ursprünglich verliefen sie in der Straßenmitte, wurden im Brandfall aufgestaut und so als Löschwasser benutzt. Um 1500 wurde dann ein 560 Meter langer Tunnel durch den Schlossberg gegraben, der die Wasserversorgung der Bächle verbesserte und der – so wie die Kanalabzweigung am Sandfangweg – noch heute in Betrieb ist. Zahlreiche Verordnungen und Ermahnungen des Stadtrats aus dieser Zeit lassen allerdings darauf schließen, dass die Bächle immer wieder einmal zur illegalen Müllentsorgung missbraucht wurden. Immerhin gab es aber schon Latrinen in dieser Zeit. Entsorgen musste sie – wahrlich ein abgebrühter Mensch – der Freiburger Henker. Einen in dieser Hinsicht hygienischen Kultursprung brachte erst das Jahr 1880 mit dem Baubeginn der unterirdischen Kanalisation.

Freilich war das Wasser der Kanäle und Bächle nicht trinkbar. Die Versorgung mit Trinkwasser sicherten bis Mitte des 19. Jahrhunderts so genannte Laufbrunnen – man musste zu ihnen hinlaufen. Da Freiburgs Untergrund voll Schotter ist, lohnte der Bau von ans Grundwasser reichenden Ziehbrunnen nicht: Nachrutschender Kies hätte die Schächte schnell wieder verschüttet. Also wurde ein Leitungssystem ersonnen, das das Quellwasser aus dem knapp zwei Kilometer entfernten Möslewald mittels „Deicheln“ nach Freiburg brachte: ausgehöhlten Baumstämmen, die als hölzerne Leitungen dienten – späte Aquädukte oder frühe Pipelines. Und jedenfalls damals schon ein aufwändiges und teueres Verfahren. Bis 1535 gab es in der gesamten Altstadt 20 so gespeiste öffentliche Brunnen, dazu je einen im Heiliggeist-Spital, im Münster, im Augustiner- und Predigerkloster. Dagegen standen nur sieben private Anschlüsse. Kein Wunder, kostete doch die Anschlussgebühr im 16. Jahrhundert saftige 100 Gulden – damals der Preis für ein kleines Haus.

Heute werden die Bächle als Freiburger Wahrzeichen gehandelt, prägen das Stadtbild, sind touristische Attraktionen, Regattastrecken für Papierboote und beliebtes Fotomotiv. Noch vor 50 Jahren als Verkehrsbehinderung verflucht, werden sie von Stadtplanern neu konzipiert und seit einiger Zeit auch wieder vermehrt von ehemaliger Überbauung befreit. Das Bächlenetz misst die stolze Strecke von 7,5 Kilometern und wird von zwei hauptberuflichen „Bächleputzern“ des Stadtbewässerungsbetrieb in Schuss gehalten.

So – nach dieser langen Wassergeschichte meldet sich bei uns, genau, ein großer Durst. Löschen können wir ihn direkt am Schwabentor in der „Enoteca“ oder im Gasthaus zum Storchen. Hier, wo der von der Dreisam abgezweigte Kanal die Stadtmauer unterquerte, lag früher das Badehaus der Stadt. Im traditionsreichen „Storchen“ soll übrigens Boniface de Mirabeau – der Bruder des französischen Schriftstellers und zeitweiligen Präsidenten der revolutionären Nationalversammlung – sein letztes Viertele getrunken haben. Während seines Freiburger Exils verkehrte Mirabeau regelmäßig im Storchen und verschied plötzlich an einem Septembertag 1972.

Zwischen Storch und Enoteca führt, leicht abschüssig, die Gerberau hinab zum Gewerbekanal, der uns aus dem Hauskeller der Reinigungsfirma Himmelsbach hervorzuspringen scheint. Man dringt ein in die bunte Welt von „Insel“ und Gerberau, die bis heute unter dem Namen Schneckenvorstadt bekannt ist. Das damalige Handwerksviertel erstreckte sich von hier aus bis zur Mehlwaage und dem früher „Im Paradies“ genannten Platz – genau dort, wo heute die Alte Bibliothek (jetzt Kollegiengebäude IV) steht. Benannt wurde sie nach einem damals wohl beeindruckenden Gasthaus am Martinstor mit außen angebrachter Schnecke – einer Wendeltreppe. Richtung Holzmarkt stand auch – Ecke Wall- und Kaiser-Joseph-Straße – der ebenfalls nach der Gaststätte benannte Schneckenturm, der die gesamte Schneckenvorstadt bis 1842 als Teil des Vaubanschen Festungsringes bewachte. Hier schob der Wächter abends den Riegel vor und ließ verspätete Reisende nur noch gegen ein kräftig erhöhtes Eintrittsgeld hinein.

In der Schneckenvorstadt jedenfalls nutzten Gerber und Färber, Metzger, Fischer, Müller und Ballierer (Steinschleifer) das Wasser des Gewerbekanals für ihr Handwerk. Natürlich kam es auch hier zu Konflikte untereinander, da jeder andere Vorstellungen von diesem Nutzen hatte: Wenn etwa Gerber und Färber im oberen Teil ihre Laugen in den Kanal schütteten, waren die Fischer weiter unten alles andere als erfreut. Wohlweislich wurde das Schlachthaus, die „Metzig“ im unteren Kanalabschnitt angesiedelt – der bis heute erhaltene Straßenname Metzgerau in unmittelbarer Nähe zur Mehlwaage weist noch auf diesen Standort hin. Handwerker findet man dagegen selten in der modernen Freiburger Auenlandschaft.

Die romantische, bei Touristen sehr beliebte Atmosphäre wird eher durch unterschiedlichste Läden und Geschäfte belebt. Zwar gibt es noch hier und da einen zeitgenössischen Töpfer oder Schneidereien wie „Garçonne“, die vorgeschnittene Modelle in der eigenen Werkstatt umsetzt. Aber das reine Verkaufsangebot überwiegt: Ob Brillen bei „Optik Finesse“ oder ausgesuchte Stoffe von „Karl Etoffe & Max Tessuti“, die diesen Sommer ihr 20jähriges Jubiläum feierten; ob Schuhe von „Wolke 7“, Keramiken aus Stefano Pataras „Mediterranean Trade“ oder die „spezielle“ Kautschukware der „Condomerie“, die übrigens auch gerade ihr 10jähriges Jubiläum feiert – das Angebot ist so groß wie immer wieder überraschend.

Wir folgen der Fließrichtung und schlendern an der Alemannischen Bühne und der Brauerei Ganter vorbei, wo der Gewerbekanal für einige hundert Meter im Untergrund verschwindet. Was uns nicht kümmern soll; also gehen wir noch ein paar Schritte weiter, bis sich die Gerberau zum Augustinerplatz öffnet. Vielleicht eine der schönsten Stellen überhaupt: Man setze sich einmal rechts auf die kleine Mauer, die den Spielplatz umgrenzt, lausche dem Bächlerauschen, das hier dank des Gefälles stärker gluckert als sonst. Fast wie ein Fluss, fast wie etwas, das zu einer Au gehört ... Von hier kann man auch die Häuserfassaden der Gerbau betrachten, die sich Richtung Kaiser-Joseph-Straße wieder verjüngt: Der lila Ton am „Haus zum unteren Pflug“, in dem heute Stiegele sein Bettenhaus eingerichtet hat, die klassizistisch-strenge Fassade des Naturkunde-Museeums, und weiter hinten die cremegelbe vom Hotel Markgräfler Hof mit dem ausladenden Balkon und einen einladenden Weinkeller. Es ist ein schöner Blick, den man von hier aus in die Gerberau genießt, auch wenn die Gebäude sämtlich restauriert oder ganz erneuert wurden.

All das war einmal Schneckenvorstadt. Dass sie sich bis heute erhalten hat, verdanken wir dem französischen Festungsgürtel Vaubans, der außerhalb der eigentlichen Stadtmauer Freiburg umgrenzte. Ohne ihn wäre wohl von Gerber- und Fischerau – und dem Gewerbekanal – nicht viel übrig geblieben.

Wir gehen weiter Richtung Kaiser-Joseph-Straße, vorbei am Pfandhaus, wo bis ins 19. Jahrhundert andere Halsabschneider residierten: ein Teil der medizinischen Fakultät war dort untergebracht. Noch ein Stück weiter drückt sich links von uns der Kanal – früher wie heute auch Runze (vom althochdeutschen Wort für Rinne) genannt – wieder aus dem Erdreich und fließt nun in der Fischerau weiter. Wir werden ihm später folgen. Schräg gegenüber die Kanzlei Kupfer, deren Anwälte sich auf das DSE – Deutsche Schiedsgerichtsbarkeit für Erbstreitigkeiten – spezialisiert haben. Bekannt sind in der Gerberau außerdem die unabhängigen Finanzberater der „Fonds Selection“.
Jetzt können wir erst einmal in den vielen schmucken Geschäften der Gerberau stöbern – vielleicht findet sich ja ein nobles Weihnachtsgeschenk. Zu nennen sind beispielhaft die auf modernen Schmuck spezialisierte Galerie Walter und der Nachbar Galerie Eberwein – letztere offeriert Originalgrafik und -plastiken von Günter Grass – oder das Antiquitätenhaus Reichenbach, Antiq Etcetera, das Münzkabinnett oder das Antiquitätengeschäft Gerberau 10, welches bis Oktober 2005 wegen großangelegter Renovierung schließt und sich an dieser Stelle für die Treue ihrer Kunden bedankt.
Viel Spaß macht auch das Schauen ins Langenbeckschen Schaufenster, obwohl das Hauptgeschäft der „historischen Türen“ in die Mühlhäuser Straße umzog. Auch der Spielzeugladen „Holzpferd“ bietet Spannendes in der Fensterscheibe – gerne hält man nach Neuerungen Ausschau. Schließlich eignet sich als schönes Geschenk auch flüssiges „vom Fass“: Essig & Öle, Liköre, Weine und Edelbrände bis zu Calvados und Whisky kann man sich hier – nach einem Probeschluck selbstverständlich – abfüllen lassen. Vom Einkaufen in der Gerberau erholt man sich am besten im Altstadt-Café, einem der wenigen rauchfreien Zonen Freiburgs. Hier kann man sich nicht nur beim täglichen (!) Frühstücksbuffet oder leckeren Vollkornkuchen verwöhnen lassen, sondern trifft auch einen alten Bekannten wieder: Die Terrasse des Altstadt-Cafés öffnet sich zur Fischerau, die sich ihre gassenenge Schmalheit mit dem Gewerbebach, der Runze, teilen muss. Anders als die Gerberau wurden die Gebäude hier von jeglicher Totalsanierung verschont: Die Fischerau ist eine der ganz wenigen Straßen unserer Stadt, an deren Erscheinungsbild sich in den letzten 100 Jahren kaum etwas änderte.
Alte Fotografien von 1913 zeigen beispielsweise noch genau dieselben Fassaden und Perspektiven wie heute. Und es ist noch gar nicht so lange her, dass sie ihrem Namen alle Ehren machte: Bis 1950 lagen hier „Fisch-Archen“ zur Aufbewahrung des Fangs vertäut und spielten venezianische Gondel in Freiburg.
Aber auch ohne dies ist die Gasse ein Schmuckstück – malerisch sind die Holzfassaden, das Wassergeplätscher, der kleine doppelfigurige Brunnen und die kleinen Läden. Während in der Fischerau 30 jetzt die Cabana-Bar tagsüber Unterstützung vom „Supper“ erhält, laden Boutiquen zum Stöbern, das „Kido“ zum japanischen Wohnen und der Weltladen – 1976 als einer der ersten in Deutschland gegründet – zum „fairen Handel“ ein.

Übrigens galten Fischerau und die parallel verlaufende Adelhauser Straße früher als Rotlichtbezirk, von dem freilich nichts mehr übrig blieb. Die damals hier registrierten Prostituierten mussten sich seit Mitte des 19 Jahrhunderts immer rigideren polizeilichen Vorschriften beugen: medizinische Untersuchungen, Leben hinter geschlossenen Fensterläden, abendliches Ausgehverbot, kein Besuch von Wirtschaften, Theater, Konzert oder Anlagen der Stadt. Aber zurück zum Gewerbekanal, der sich hier in der Fischerau verzweigt: am „ewigen Teiler“ trennen sich Obere und Untere Runze.
Die obere strömt weiter Richtung Westen, durchquert die Stadtteile Im Grün und Stühlinger und mündet bei Lehen wieder in die Dreisam. Die Untere Runze durchquert Metzgerau und Unigebäude, schwenkt beim Werthmannplatz nach Norden, fließt über den Fahrenbergplatz und weiter ins Industriegebiet Nord, verwandelt sich in den Moosbach und strömt endlich in Schobbach und Glotter. Und für all das werden hier, in der Fischerau, die Weichen gelegt. Ganz in der Nähe – im Wichernhaus der Adelhauser Straße – starb 1977 ein zu Unrecht heute nicht mehr sehr bekannt er Mann: der 99jährige Freidenker und Pazifist Erwin Cuntz, gerühmt als Anwalt der Armen. 1914 verweigerte er als einer von wenigen den Kriegsdienst – und wurde dafür prompt ins Irrenhaus eingewiesen. Später gründete er den Akademischen Schachclub und galt bis an sein Lebensende als einer der besten Schachspieler überhaupt. Auenlandschaft in Freibug – sie macht Lust auf immer wieder neue Besuche in Gerber-, Fischer- und Metzgerau. Gerade jetzt, wenn zur Patina der langen Geschichte noch eine Schicht Schnee dazukommen kann.

Aber vielleicht sollte man sich für den nächsten Frühling auch einen Besuch in den Rheinauen vormerken. Die urwäldlichen Wälder dort durchstreifen oder sogar mit einem Kanu an Altarmen und sumpfigen Schilfwiesen entlang fahren. Mit einem Zitat von Goethe im Kopf. „Wie Feld und Au/so blinkend im Thau!“. Und mit noch mehr Lust, zurück nach Freiburg zu kommen, um am Gewerbekanal zwischen Gerber- und Fischerau entlang zu spazieren.


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