| Kriterien der Bewertung der biologischen Durchgängigkeit von Fliessgewässern |
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In Anlehnung an den Verband für Fischerei und
Gewässerschutz in Baden Württemberg e.V. - Vielen Dank an dieser Stelle!
Kriterien der Bewertung der
biologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern
Durchgängig
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aufwärts
- Auf dem gesamten Wehr (Rampe) existieren strömungsberuhigte Bereiche mit Nischen,
Kolken und Lücken in ausreichender Zahl.
- der Einstieg von Wanderhilfen liegt so, daß er von suchenden Organismen leicht gefunden
werden kann.
- Technische Fischpässe mit geringen Wasserspiegeldifferenzen, hydraulisch korrekter
Bauweise (DVWK1996) und rauhem Sohlsubstrat.
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abwärts
- Die Fallhöhen sind nur gering und es erfolgt keine Wasserausleitung (gilt für alle
Sohlschwellen)
Weitgehend durchgängig
(eingeschränkt Druchgängig)
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aufwärts
- Bereiche mit ausreichend niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten (bei Blocksteinrampen)
werden nur von einem Teil der aufstiegswilligen Organismen gefunden.
- Die funktionsfähige Wanderhilfe kann nur von einem Teil der Organismen gefunden werden.
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abwärts
- Es wird zwar Wasser ausgeleitet, aber das Wehr wird dennoch ganzjährig überströmt und
es ist sichergestellt, daß ein erheblicher Teil der Organismen den Weg findet.
Zeitweilig oder selektiv
durchgängig (eingeschränkt Durchgängig)
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aufwärts
- Wehre, über die nur ein Teil des Jahres ausreichend Wasser abgegeben wird. Senkrechte
Absturzhöhen von über 0.2 m, Überfallstrahl.
- Wanderhilfen ohne bodennahe Übertritte und ohne rauhem Substrat.
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abwärts
- Wenn nicht das ganze Jahr Wasser über das Wehr abgegeben wird.
- Wenn der Abstieg von bestimmten Organismen nicht gefunden wird, da sie an einem
Streichwehr vorbei getrieben werden.
- Wenn das Wasser bei tiefem Stauraum nur in einem dünnen Film über das Wehr fließt.
- Wenn aufgrund der großen Fallhöhen Fische Verletzungen beim Aufprall auf einen
Betonsockel erleiden können.
Nicht durchgängig
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aufwärts
- Senkrechte Wehre von mehr als 0.5 m Höhe, oder auch von geringerer Höhe, wenn kein
Kolk zum Anlaufnehmen vorhanden ist.
- Wehre mit Vorboden oder zu steile oder glatte geneigte Rampen mit einem Staubrett
und/oder Überfallstrahl.
- Auf Rampen flächig auftretende Strömungsgeschwindigkeiten von 2 m/s und mehr. bei
vorhandenen Fischpässen Gefällesprünge von 0.4 m oder mehr.
- Abmessungen der Fischpässe so gering, daß für Organismen zu wenig Raum zur Verfügung
steht, um Anlauf zu nehmen.
- Wegen ungünstiger Lage nicht auffindbarer oder fast nie erreichbarer Einstieg des
Fischpasses
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abwärts
- Über das Wehr wird nur an wenigen Tagen im Jahr Wasser abgegeben, die auch nicht in der
Phase liegen, in der normalerweise die Abwanderungen erfolgen.
- Die Abgabe der Restwassermenge erfolgt über undichte Stellen in Schütztafeln u.ä.
- Der Weg über das Wehr kann nur von wenigen Individuen gefunden werden.