| Renaturierung Grundvoraussetzung für das Leben in unseren Bächen und Flüssen |
![]() |
Die Wasserwirtschaft hat sich auf den
hohen Stellenwert intakter Fließgewässer, Seen, Uferbereiche, Altwässer und Talauen
zurückbesonnen. Nach enormen Anstrengungen zur Verbesserung der Gewässergüte stehen
heute verstärkt Verbesserungen der strukturellen und gewässerdynamischen Eigenschaften
und der Durchgängigkeit von Gewässern im Vordergrund (siehe auch GEK Dreisam,
Gewässerdirektion Südlicher Oberrhein/Hochrhein).
Remäandrierung, Durchgängigkeit, Umgehungsgerinne, Wanderhilfen und Wasserrückhaltung
in der Landschaft sind Begriffe, die sich mit "naturnahem Wasserbau" verbinden.
Oft reagieren die Lebensgemeinschaften im Wasser darauf sehr schnell im positiven Sinne.
Eine besondere Verpflichtung zum möglichst naturnahen Aus- und Rückbau von Gewässern
hat die "Europäische Wasserrahmenrichtlinie" gebracht, die
bekanntermaßen eine gute ökologische Qualität als Mindestvoraussetzung und
Qualitätsziel für alle Gewässer vorsieht. Die gute ökologische Qualität wird an der
Beschaffenheit des Lebensraumes, d.h. unter anderem am standortgerechten,
leitbildbezogenen Auftreten von Fischen und anderen aquatischen Organismen, gemessen.
Gerade hier ist die freie Durchgängigkeit von
Gewässerstrecken von großer Wichtigkeit.
Siehe auch Aspekte der Dreisam-Renaturierung