Aal
Steigaal, Flußaal, Blankaal, Gelbaal, Glasaal, Spitzkopfaal, Breitkopfaal



Aal Anguilla anguilla



Der Aal ist auf der Roten Liste in die Gefährdungskategorie 2 - Stark gefährdet - eingeordnet. Er gehört also zu den Arten, deren Vorkommen insbesondere durch die Beeinträchtigung notwendiger Wanderungen stark gefährdet sind.

Der Aal ist im ganzen Land weit verbreitet und meist häufig. Durch Besatzmaßnahmen gelangte er auch in den Donauraum un zahlreiche andere Gewässer, in denen er natürlicherweise nicht auftrat. Jedoch erreichen immer weniger Jungaale (Glasaale) die Küsten Europas, und eine natürliche Zuwanderung über den Rhein findet nicht mehr statt, so daß der gegenwärtige Bestand ausschließlich auf Besatz beruht. Daher muß die Art als stark gefährdet angesehen werden. Zudem stellen Flußlaufkraftwerke eine zusätzliche Gefährdung dar, da abwandernde Aale hier in erheblichem Umfang tödlich verletzt werden.

In jüngerer Zeit wurde die Theorie geäußert, daß der durch seinen Fettreichtum stark mit organischen Chlorverbindungen belastete Blankaal nur noch in stark reduziertem Umfang fortpflanzungsfähig ist und hierdurch die geringe Zahl zurückkehrender Glaasale erklärt werden könnte. Auch der immer häufiger auftretende Schwimmblasenwurm könnte eine Ursache sein, daß er sein Laichgebiet im Sargasso-Meer nicht mehr erreicht.


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